Besuch des Vereins Horizont e.V.

„Eine Schuldnerberatung ist für Menschen gedacht, die sich aus unterschiedlichsten Gründen verschuldet haben und ohne fremde Hilfe ihren Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten können. Viele Faktoren können zu einer finanziellen Misere führen. Oftmals sind der Verlust der eigenen Arbeitsstelle, eine Suchterkrankung oder andere Faktoren maßgeblich für die Überschuldung eines Einzelnen“, erklärte der Landtagsabgeordnete und CDU-Generalsekretär Manfred Pentz anlässlich seines Besuchs bei dem Verein Horizont e.V. Dort ließ Pentz sich umfassend über die vielförmige Sozialberatung in verschiedenen Bereichen des Vereins informieren. Der Verein widmet sich seit 1984 der Wiedereingliederung von Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten. So unterhält er mehrere ambulante Beratungsstellen, Übergangswohnheime für Männer und Frauen, eine Reihe von Obdachlosenbetreuungen sowie ein großes Angebot von Betreutem Wohnen. Auch die vorbereitende Schuldnerberatung ist ein maßgeblicher Anteil der Arbeit des Vereins.

„Es kostet die meisten der Hilfebedürftigen oft viel Überwindungskraft, sich Hilfe und Unterstützung zu suchen und es vergeht viel Zeit, bis sich Betroffene gezielt an Beratungsstellen wenden und sich helfen lassen wollen. Oftmals muss man sich erstmal einen Überblick über die finanzielle und soziale Gesamtsituation verschaffen. Meistens kann nur noch durch Krisenprävention geholfen werden, da die Gerichtsvollzieher schon vor der Tür stehen. Die ganze Sozialberatung findet mit dem Prinzip der offenen Sprechstunde statt, sodass eine Ersthilfe sehr zügig und effektiv stattfinden kann“, erklärte Pentz.

„Mitmenschen zu helfen ist eine der obersten Pflichten unserer Gesellschaft. Wohl jeder von uns musste in seinem Leben schon einmal eine Krise durchleben, doch nicht jeder findet allein den Weg aus solchen Situationen. Horizont e.V. ist eine wichtige Anlaufstelle für bedürftige Menschen im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Die aufopfernde Arbeit und vielseitige soziale Beratung durch die Mitarbeiter hat mich sehr beeindruckt. Ihnen ist es zu verdanken, dass im Jahr 2013 rund 339 Personen durch die Ambulanten Beratungsstellen geholfen werden konnte. Dieses Engagement sollte Vorbild für alle sein, sich den Problemen anderer in unserem Umfeld anzunehmen“, sagte Pentz.

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