„Das Hessische Kabinett hat entschieden, die bestehenden Regelungen für den Feuerwehrführerschein flexibler zu gestalten. Ehrenamtliche, die Einsatzfahrzeuge bis zu 7,5 Tonnen fahren sollen, sind fortan nicht mehr dazu verpflichtet auch mit Anhängern zu üben und darin geprüft zu werden. Dies ist eine sinnvolle Regelung, denn in der Praxis besitzen etliche Wehren keine Anhänger und benötigen diese auch nicht im Einsatz. Ein Wegfall der bisherigen Pflicht ist daher praxisnah und spart andernorts sinnvoller zu verwendendes Geld“, so Pentz.

Auch die bisher verpflichtende ABS-Ausstattung der Fahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse bis zu 7,5 t zwecks Erwerbs der „großen Fahrberechtigung“ werde nicht mehr aufrechterhalten. Diese Ausstattung sei nicht flächendeckend vorhanden und die erforderlichen Anschaffungskosten stünden nicht im angemessenen Verhältnis zum angestrebten Nutzen.

„Wir sind froh und dankbar, dass es bei uns Vereinigungen wie die freiwillige Feuerwehr gibt. Die ehrenamtlichen Mitglieder opfern ihre persönliche Freizeit um Mitbürgern in Notsituationen, manchmal sogar unter Einsatz ihres Lebens, zu helfen. Mit den beschlossenen Änderungen, soll es für die Freiwilligen Feuerwehren und Hilfsorganisationen deshalb künftig noch leichter sein, ausreichend Fahrerinnen und Fahrer für moderne Einsatzfahrzeuge bis zu 7,5 t praxisnah, kostengünstig und unbürokratisch auszubilden“, erklärte Manfred Pentz abschließend.

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