„Die Albert-Einstein-Schule in Groß-Bieberau geht mit großem Beispiel voran und hat gerade im Bereich der Ganztagsbetreuung wie auch der Integrationsförderung zahlreiche Maßnahmen ergriffen. Das kommt sowohl den Eltern und Kindern, aber auch dem Schulstandort zu Gute. Aus diesem Grund möchte ich allen Beteiligten ein großes Lob aussprechen“, betonte der örtliche Landtagsabgeordnete, Manfred Pentz, während seines Schulbesuches.

Am heutigen Freitag hatte er sich mit der neuen Schulleiterin der Albert-Einstein-Schule, Martina Meyer-Almes, getroffen, um sich selbst einen Eindruck zu verschaffen. Auch informierte er sich über die geplanten Investitionen in den naturwissenschaftlichen Bereich, in dem eine im Landkreis einzigartige Lernlandschaft für 5,5 Millionen Euro vorgesehen ist.

Der Fraktionsvorsitzende der CDU Groß-Bieberau, Dirk Barkhausen, hatte den Abgeordneten auf die aktuelle Diskussion um die mögliche Verlagerung der gymnasialen Oberstufe nach Reinheim hingewiesen und um seine Unterstützung gebeten. Zu dieser Thematik äußerte sich Pentz im Gespräch mit Meyer-Almes entschieden. „Der Abiturstandort Groß-Bieberau darf nicht in Frage gestellt werden. Der Unterschied in der Einwohnerzahl ist kein Grund, bestehende Strukturen zu Lasten der Schüler und Eltern aufzubrechen", so Pentz weiter.

Der Landtagsabgeordnete zeigte zwar Verständnis für den Wunsch der Dr.-Kurt-Schumacher-Schule, eine eigene Oberstufe zu betreiben, machte aber deutlich, dass es keine zwei Abiturstandorte in unmittelbarer Nähe geben kann. Weiterhin ist zu bemerken, dass zusätzlich zu den örtlichen Schülern traditionell auch Kinder aus dem Raum Brensbach die Schule besuchen. Zudem wählen regelmäßig zahlreiche Schüler aus Reinheim gezielt die Albert-Einstein-Schule als weiterführende Schule aus. Im Schuljahr 2016/2017 war diese Anzahl so hoch, dass einige sogar gegen ihren Wunsch in Reinheim zur Schule umgelenkt werden mussten, um dort zwei 5. Klassen bilden zu können.

„Die bestehende Oberstufe in Groß-Bieberau hat nicht nur Tradition, auch wurden zahlreiche Modernisierungsmaßnahmen und Investitionen gemacht oder sind in Planung. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Stadtentwicklung Groß-Bieberaus unter einem Verlust der Oberstufe massiv leiden würde. Nach den mir vorliegenden Informationen wird der Standort in Groß-Bieberau aber erhalten bleiben und somit ist für mich diese Diskussion abgeschlossen", kann Pentz die Schulleitung wie auch die besorgten Eltern beruhigen.

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