(Darmstadt-Dieburg) – Der Sportkreis Darmstadt-Dieburg wird eine Zuwendung in Höhe von 25.000 Euro erhalten. Diese Zuwendung erfolgt für die Einrichtung und Durchführung der Modellregion Sport und Inklusion in Kooperation mit der Stadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg 2022.
„Die tatkräftige Unterstützung des Landes bei diesem Projekt freut mich sehr. Sport kann ein Treiber von Inklusion sein, wenn wir inklusive Sportangebote ermöglichen. Die Vereine bieten gerade für Menschen mit Behinderungen einen Weg sich weiter in die Gemeinschaft zu integrieren“, so der Landtagsabgeordnete und Generalsekretär der CDU Hessen Manfred Pentz.
Mit fast 420 Vereinen und über 158.000 Mitgliedern zählt der Sportkreis Darmstadt-Dieburg e.V. zu den größten der insgesamt 23 Sportkreise in Hessen. Der Sportkreis fungieren als Bindeglied zwischen dem Landessportbund Hessen und den Sportvereinen in Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg. In der zukünftigen Modellregion bringt V i i A S (Vielfältige innovative inklusive Angebote im Sport) die jeweiligen Akteure miteinander in Kontakt, um so von den unterschiedlichen Erfahrungen beim Training und von speziellen Angeboten, bei der Mitteleinwerbung und der Umsetzung von Maßnahmen lernen zu können. In einem zweiten Schritt entwickeln die Kooperationspartner gemeinsam neue, innovative Vorhaben, von denen sportbegeisterte Menschen mit und ohne Behinderung in Stadt und Landkreis profitieren können.
Erklärtes Ziel ist es, die angestoßenen Aktivitäten in dauerhafte Strukturen zu überführen, die von den Vereinen vor Ort eigenständig weitergeführt werden können. Inklusion im und durch Sport wird dabei auch als Sportentwicklungsprozess, in der Region Darmstadt und Darmstadt-Dieburg, in den einzelnen Kommunen, Stadt- und Ortsteilen sowie den Sportvereinen, verstanden.
„Es ist wichtig, dass wir inklusive Sportangebote breitflächig ermöglichen. Sport ist ein bedeutender Motor für mehr Inklusion und Teilhabe in Hessen. Deswegen sind die Bemühungen der Hessischen Landesregierung zur Förderung des Behindertensports und Inklusion erfreulich. Auch in Zukunft hoffe ich, dass wir mit diesem und anderen Projekten die Rahmenbedingungen dafür weiter verbessern können“, erklärt Manfred Pentz abschließend.

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